Zeitrevue auf Postkarten (1)


 


Blick auf das gesamte Bregtal bei Vöhrenbach – noch vor dem Bau des Stausees. 

Die Gemeinde war reich an Wäldern, die zur Finanzierung der Staumauer großteils veräußert wurden. 

Am unteren Bildrand zweigt das Linachtal ab, in welchem zu Beginn der 1920er Jahre die Großbaustelle eingerichtet wurde. Aus dem benachbarten Schwanenbachtal wurde großteils das benötigte Baumaterial aus einem Steinbruch herbeigeschafft.

© Verlag v. W. Ketterer Wtwe. Vöhrenbach


Es handelt sich um eine Bildretusche vor Baubeginn, da die Querriegel in den oberen Bögen fehlen. Auch Überlaufkanal und Beruhigungsbecken sind noch anders angeordnet, als sie später tatsächlich umgesetzt wurden. 
Diese Karte stammt aus einem Karlsruher Verlag. Die Konstrukteure und Architekten der Linachtalsperre „Dr. Ing. Fritz Maier“ waren ebenfalls aus Karlsruhe.

© Jul. Manias & Cie. Kunstdruckerei Karlsruhe


Aus der Vogelperspektive um 1927. Der Tourismus beginnt auch in diesem abgelegenen Schwarzwaldtal, die Papierhandlung Mahl aus Vöhrenbach gibt erste Postkarten der Staumauer heraus.

© Karl Mahl Vöhrenbach


In den frühen 1930er Jahren steht das Haus am See – das Dotter-Kathrin-Hisle – noch, wie auf dieser Postkarte zu sehen. Später wurde es abgerissen. Auch Ruderboote sind auf dem See zu erkennen.

© Karl Mahl Vöhrenbach


Frontalblick von schräg oben auf die Staumauer und den See in den späten 1930er Jahren. Diese Karte wurde über das „Gasthaus zur Talsperre“ (rechts an der Straße) vertrieben, so wie es rückseitig aufgedruckt ist. Der Wirt August Muckle hat auch einen Bootsverleih betrieben.

© Franck-Verlag Stuttgart


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